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Der Tod - und dann?

Irgendwann im Leben kommt der Zeitpunkt, an dem wir uns von einem Menschen oder einem Tier verabschieden müssen, denn der Tod gehört einfach zum Leben. Das ist der Lauf der Natur. Lebewesen sterben und Lebewesen werden geboren. Eigentlich ganz einfach.

Doch so einfach ist es nicht, wie es klingt. Denn es spielen eine Menge Gefühle eine Rolle. Ich weiß noch als vor einigen Jahren meine Oma gestorben ist. Ich war sehr traurig aber nicht so bestürzt wie meine Mutter. Der Grund dafür war einfach der, das mir meine Oma zwar viel bedeutet hat aber ich sie nur ein oder zwei Mal im Jahr gesehen habe, da sie in Polen wohnte. So hielt sich meine Emotionalität trotz Trauer in Grenzen.

Anders war es bei meinem Meerschweinchen. Ihr mögt Euch fragen, warum ich bei meinem Meerschweinchen bitterliche Tränen vergoßen habe und bei meiner Oma nicht. Nun, mein Meerschweinchen war all die Jahre mein Lebensretter. Es hielt mich am Leben in all den Jahren, in denen ich von meinen Eltern missbraucht wurde und niemanden hatte, mit dem ich reden kann. Es war für mich da, liebte mich so wie ich bin und hat mich nie enttäuscht. Mein kleiner Kamarad und Lebensretter.

Oft frage ich mich, was wohl nach dem Tod kommen wird. Es gibt so viele verschiedene Versionen von Glaubensgemeinschaften oder Menschen, die sich allein Gedanken machen. Die Einen glauben an einen Himmel, an ein Jenseits, an Wiedergeburt, an einer andere Dimension und Andere glauben daran, das nach dem Tod nichts kommt. Das mit dem Tod alles ein Ende hat.

Für all diese Glaubenskonstrukte gibt es sehr gute Argumente die dafür sprechen und wohl auch "Beweise". Menschen die mit Toten aus dem Jenseits reden können, Geistererscheinungen, Menschen die das Jenseits schon gesehen haben - das Licht oder die Gott erlebt haben und von ihm geheilt wurden. Niemand kann sagen, das er allein Recht hat und alle anderen die Unwahrheit sprechen. Denn jeder kann Argumente vorlegen, die für seine Version sprechen.

An was man auch glauben mag, der Sinn davon ist es, den Verlust eines Menschen zu verkraften. Und selbst wenn es so sein sollte, das nach dem Tod nichts kommt, so ist es doch in Ordnung wenn jemand an etwas glaubt. Denn jeder muss für sich mit dem Verlust leben lernen. Und darum ist es falsch, andere Meinungen als Falsch zu betiteln oder zu versuchen, sie von der eigenen Meinung zu überzeugen. Denn niemand kann zu hundert Prozent sagen, das er die alleinige Wahrheit hat.

Lassen wir die einzelnen Glaubenskonstrukte über das Thema - was nach dem Tod kommt - einfach als das was sie sind. Hilfen zum überstehen von Verlust eines lieben Menschen oder Tieres. Lassen wir jedem Menschen die Freiheit, die für ihn richtige Hilfe zu finden und anzunehmen.

Ich weiß es wird der Tag kommen, an dem auch ich wieder einen Verlust zu verkraften habe. Denn meine Eltern leben nicht ewig. Und trotz des Missbrauchs, sind sie meine Eltern. Auch mein Hund, mein bester Freund und Gefährte lebt nicht ewig.

Ich für meinen Teil denke, das jedes Ende ein neuer Anfang ist. Wir schließen eine Tür und eine Neue öffnet sich. Und die Menschen und Tiere in unserem Leben, die uns viel bedeuten, sind Weggefährten, die uns in diesem Leben begleiten. Und irgendwann ist der Abschied da. Aber kein Lebe Wohl, sondern ein Auf Wiedersehen.

27.1.10 17:20
 


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